20.12.2018 / Thorsten Dahl

Die Forderungen zur Tarifrunde TV-L sind aufgestellt

Unsere Vertreter In Berlin bei der Forderungsfindung zum TVL. v.l.n.r.: Lothar Christiansen (komba), Kai Tellkamp (dbb sh Vorsitz und komba), Ludwig Klemm (stellV dbb Vorsitz sh und komba), ein Kollege der deutschen Justizgewerkschaft und Sönke Patzer vom BSBD. Danke für das ehrenamtliche Engagement für alle organisierten Kolleginnen und Kollegen!

Der dbb hat seine Forderungen für die Einkommensrunde zum Tarifvertrag der Länder (TV-L) formuliert:

6 Prozent mehr Einkommen, mindestens 200 Euro (Laufzeit: 12 Monate). Eine angemessene und zukunftsfähige Entgeltordnung für den TV-L. Die Erhöhung der Pflegetabelle um 300 Euro. Ein Fahrplan für die Einführung der Paralleltabelle im Bereich der Lehrkräfte. Stufengleiche Höhergruppierung. Festbetrag für Auszubildende in Höhe von 100 Euro.

Hintergrund:
Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) sind rund 3,3 Millionen Beschäftigte betroffen: Eine Million Tarifbeschäftigte der Länder (ohne Hessen, das nicht Mitglied der TdL ist und gesondert Verhandlungen führt), für die der TV-L direkte Auswirkungen hat, sowie rund 2,3 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger in Ländern und Kommunen (ohne Hessen), auf die der Tarifabschluss übertragen werden soll, um den Gleichklang der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung im öffentlichen Dienst zu gewährleisten. Die Tarifverhandlungen starten am 21. Januar 2019 in Berlin, danach sind zwei weitere Verhandlungstermine für den 6./7. Februar 2019 und 28./29. Februar/1. März 2019 (beide in Potsdam) vereinbart.