05.03.2018

Streik und Demo am 7. März 2018 in Flensburg

Aufruf zu einem ganztägigen Warnstreik

Einkommensrunde 2018 Bund und Kommunen

Streik und Demo am 7. März 2018 in Flensburg

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder,

 

die Einkommensrunde 2018 für die Beschäftigten von Bund und Kommunen hat am 26. Februar 2018 begonnen. Die Arbeitgeber blockieren von Anfang an und halten unsere Forderungen für unverhältnismäßig!

 

Zur Unterstützung unserer Forderungen rufen wir alle Beschäftigten im Kommunal- und Bundesdienst in Flensburg zu einem ganztägigen Warnstreik auf!

 

Wir treffen uns am 7. März 2018, ab 10:00 Uhr, im Deutschen Haus, Bahnhofstraße 1, 24937 Flensburg um gemeinsam ab 11:30 Uhr zu demonstrieren!

 

 

Es werden zu den Demonstranten sprechen:

Friedhelm Schäfer, Zweiter Vorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik

Christian Dirschauer, Landesvorsitzender komba Schleswig-Holstein

 

 

 

 

Wir fordern:

· Lineare Entgelterhöhung von 6 %, mindestens jedoch 200 Euro

· Laufzeit: 12 Monate

· Azubis: 100 Euro Entgelterhöhung, verbindliche Zusage zur Übernahme, Tarifierung von Ausbildungsentgelt für betrieblich-schulische Ausbildungen

· 20 % Nachtarbeitszuschlag auch im Besonderen Teil Krankenhäuser

 

 

Weiterhin wollen wir:

· Zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des linearen Abschlusses auf die Bundesbeamten

· Angleichung der Jahressonderzahlung Ost an West (VKA)

· Erhöhung des Wechselschicht- und Schichturlaubs

· 20 % Zuschlag für Samstagsarbeit auch in Krankenhäusern

· Einrechnung der Pausen in die Arbeitszeit bei Wechselschicht (BT-K und BT-B)

· Zusage, auf regionaler Ebene über ein kostenloses landesweites Nahverkehrsticket zu verhandeln

· Erhöhung des Urlaubs für Auszubildende um einen Tag

· Verbesserung der Regelungen zur Kostenübernahme des Ausbildenden beim Be-such auswärtiger Berufsschulen

· Verhandlungszusage über erweiterte Regelungen für Leistungsgeminderte

· Fortschreibung der Regelungen zur Altersteilzeit

 

 

 

Betroffen sind die Tarif-Beschäftigten im Bereich: TVöD, TV-BA, Tarifverträge für die Träger der Deutschen Rentenversicherung, Tarifverträge für die Träger der DGUV, Tarifverträge der Bundesbank, TV-Fleischuntersuchung, TV-V, TV-AVH.

Außerdem sind die Tarif-Beschäftigten der Nahverkehrs-Tarifverträge (TV-N) Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Niedersachsen betroffen. Die Auszubildenden sowie Praktikanten nach dem TVAöD (BBiG und Pflege) und TVPöD sowie aus den anderen aufgezählten Tarifbereichen sind von diesem Streikaufruf umfasst. Die betroffenen Bundesbeamten haben kein Streikrecht. Sie sollen aber unsere Forderungen in ihrer Freizeit bei der Demo unterstützen.